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Marie-Luise Pesch


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Dolmetscher sind Sprachmittler,

die – im Gegensatz zum Übersetzer – gesprochenen Text mündlich von einer Ausgangssprache in eine Zielsprache überträgt.



Das Dolmetschen ist zum einen durch die Flüchtigkeit des gesprochenen Wortes geprägt. Auch nonverbale Faktoren wie Gestik, Mimik, Intonation und allgemeine Körpersprache, aber vor allem auch durch Redegeschwindigkeit und –verständlichkeit sind wichtige Faktoren beim Dolmetschen.


Die Berufsbezeichnungen „Dolmetscher“ und „Konferenzdolmetscher“ sind – im Gegensatz zu Berufsbe- zeichnungen wie “Arzt“ oder “Notar“ – in Deutschland gesetzlich nicht geschützt, wodurch die Berufsausübung auch ohne eine entsprechende Prüfung möglich ist. Vor missbräuchlicher Verwendung geschützt sind aber mit bestimmten Abschlüssen oder Zulassungen verbundene Bezeichnungen wie „öffentlich bestellter und beeidigter Dolmetscher“ oder „staatlich geprüfter Dolmetscher“ sowie durch einen Hochschul-
abschluss erworbene Titel (etwa „Diplom-Dolmetscher“).

Es wird grundsätzlich zwischen den folgenden Techniken des Dolmetschens unterschieden:


Simultandolmetschen


Simultandolmetscher dolmetschen von einer Kabine aus das gesprochene Wort simultan, also zeitgleich in eine andere Sprache. Die Zuhörer hören die Verdolmetschung über Kopfhörer. Simultandolmetscher arbeiten zu zweit oder dritt und wechseln sich regelmäßig ab. Sie werden besonders auf mehrsprachigen internationalen Kongressen und Konferenzen eingesetzt.
Der Vorteil des Simultandolmetschens liegt darin, dass die Zuhörer dem Geschehen zeitgleich folgen können und so auch eine Diskussion in unterschiedlichen Sprachen ohne Zeitverlust möglich ist.


Konsekutivdolmetschen


Der Konsekutivdolmetscher dolmetscht den Vortrag des Redners abschnittsweise, jeweils im Wechsel mit dem Redner. Je nach Einsatzdauer arbeitet auch der Konsekutivdolmetscher im Team. Der Konsekutiv-
dolmetscher arbeitet ohne technische Hilfsmittel. Durch die nachträgliche Verdolmetschung wird jedoch die doppelte Zeit benötigt. Konsekutivdolmetscher werden besonders bei offiziellen Zusammenkünften in kleineren Gruppen, wie z. B. Pressekonferenzen oder auch bei Tischreden eingesetzt.


Flüsterdolmetschen


Der Dolmetscher dolmetscht flüsternd für max. 2 Teilnehmer ohne technische Hilfsmittel. Diese Art des Dolmetschens erfolgt unter erschwerten Bedingungen, da der Dolmetscher ohne schalldichte Kabine arbeitet und alle Nebengeräusche im Raum hört. Deshalb ist diese Dolmetschart nur für Einsätze von begrenzter Dauer geeignet.


Verhandlungsdolmetschen


Der Dolmetscher begleitet den Kunden bei seinen Meetings mit internationalen Geschäftspartnern. Hierbei dolmetscht er entweder konsekutiv oder flüsternd. Eine Dolmetsch- oder Konferenztechnik ist nicht erforderlich. Gedolmetscht werden meist nur kürzere Redeabschnitte. Das Verhandlungsdolmetschen eignet sich besonders für persönliche Zusammentreffen im kleineren Kreis mit nur einer Fremdsprache.



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